Ribe

#1 von barbarella , 14.05.2019 19:32

Das kleine Städtchen Ribe gibt es bereits seit dem 8. Jahrhundert, schon die Wikinger siedelten hier. Weithin sichtbar ist das Wahrzeichen von Ribe, der Dom. Ein Bummel durch die engen Gassen mit den windschiefen Fachwerkhäuschen, an denen sich Rosen hochranken, gleicht einer Erkundungstour durch vergangene Zeiten. Nicht nur dank der vielen alten Gebäude und Sehenswürdigkeiten lohnt sich heutzutage ein Ausflug, es lässt sich auch gut shoppen
und bei schönem Wetter laden die vielen Straßencafés zum Verweilen ein. „Hyggelig“ ist es hier – ein idyllisches und gemütliches kleines Städtchen, in dem die Uhren ein bisschen langsamer zu ticken scheinen.

Das Mittelalter ist in Ribe allgegenwärtig, jeder Stein in den engen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen scheint Geschichten aus vergangenen Zeiten zu erzählen. Kein Wunder: Das etwas über 8.000 Einwohner zählende Ribe ist Dänemarks älteste Stadt und lässt sich bis in die Wikingerzeit zurückverfolgen. Im Mittelalter florierte Ribe: Der Hafen galt als wichtigster dänischer Hafen an der Nordsee mit Verbindungen nach ganz Europa. Er machte Ribe zu einer der wichtigsten Handelsstädte Dänemarks. Gleichzeitig war Ribe ein geeigneter Ausgangspunkt für Beutezüge zur See.

Das mittelalterliche Ribe florierte nicht nur als Handelsstadt, sondern auch der Sitz von Königen und Bischöfen. Aus der einstigen Holzkirche wurde ein prunkvoller Dom. Ribe war reich und bedeutend. Heute ist der Glanz von damals verblasst, Ribe in der Bedeutungslosigkeit eines Provinzstädtchens versunken. Doch vielleicht macht gerade diese Verschlafenheit und Gemütlichkeit den Charme Ribes aus. Denn hier wirst Du in der Zeit zurück versetzt, Ribe ist die am besten erhaltene Mittelalterstadt in Dänemark, mehr als 100 Gebäude sind denkmalgeschützt.

Eine wunderschöne alte Stadt die eine Reise wert ist




LG Bärbel


 
barbarella
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