• 28.10.2019 21:46 - Johanna - 21.09.2019
von Johanna in Kategorie Allgemein.

21.09.2019 – Samstag

So einen tollen Sonnenaufgang hatten wir die ganzen 14 Tage nicht gehabt. So warm war es auch noch nicht gewesen. Tja, das sollte bestimmt ein Abschiedsgruß sein (Hauptsache, Ihr seid bald wieder weg). Dabei wäre ich jetzt gerne noch ein paar Tage geblieben



Wir haben dann jeder noch zwei Tassen Kaffee getrunken, Brote für unterwegs geschmiert und nochmals durchgekehrt. Die restlichen Klamotten waren schnell gepackt und um 8:40 Uhr konnten wir die Hüttentür abschließen. Um kurz nach neun war DC (Strom, Schlüssel) erledigt und wir konnten los. Yannik schickte uns wieder über Vrå

Je weiter südlich wir kamen, desto wärmer wurde es. Mittags war dann richtig schönes Spätsommerwetter und wir genossen noch ein paar kleine Pausen in der dänischen Luft. Die letzte verbrachten wir auf dem Rastplatz Ejer Bavnehøj, wo ich ja nur zu gerne das Rätselbild von Hescha in Natura bewundert hätte, aber die Zeit war wieder einmal zu knapp. Wir wollten schließlich im Hellen wenigstens bis Bremen kommen. Und wenn man Hamburg noch vor der Brust hat……



Genau da erwischte es uns dann auch. Nein, nicht die Riesenbaustelle. Die ist ja jetzt nur noch ein etwas größerer Sandkasten. Premiere! Das erste Mal richtig Stau im Elbtunnel. Bevor ich allerdings in Panik ausbrechen konnte, ging es zumindest wieder schrittweise vorwärts. Hab mich dann selber beglückwünscht, dass ich so ruhig geblieben bin

Was sollte jetzt noch passieren? Wir konnten es bestimmt bis Osnabrück schaffen und ich bat Schwager, doch schon mal in den ausgesuchten Unterkünften anzurufen. Er zögerte jedoch und ich wurde ein kleines bisschen (aber wirklich nur ein GANZ kleines bisschen) sauer. Bei Bremen musste ich dann jedoch einsehen, dass er mir wohl meine Glaskugel geklaut hatte. Da standen wir dann nämlich und das nicht nur ein paar Minuten

Schlussendlich schafften wir es bis Groß Ippener (bis Osnabrück wären es bei freier Fahrt – die wir hinter Bremen dann auch hatten noch ca. 1,5 Stunden gewesen). Ok, hätte noch funktionieren können, aber das Risiko war mir einfach zu groß, da man die Hamburger Baustellen jetzt wohl auf die Strecke zwischen Bremen und Osnabrück verlegt hatte. Da Schwager wohl nicht recht wusste, wie man mit einem Smarty telefoniert (wollte ihm schon mein Vorkriegshandy geben ), bin ich dann einfach bis nach Harpstedt zum Hotel Akzent „Zur Wasserburg“ gefahren. Dort war ich im Juni 2017 mit dem MFM und uns hatte es sehr gut gefallen. Die Frage war natürlich, ob die noch zwei Einzelzimmer für uns hatten. Wurscht, wenn nicht würden sie uns „weitervermitteln“, soviel glaubte ich zu wissen (der Chef des Hauses war so ein hilfsbereiter Typ ).

Gegen 18 Uhr hatten wir das Ziel erreicht. UND Glück gehabt! Ja, es gab noch zwei Einzelzimmer, zwar im ersten OG ohne Aufzug, aber das würde ich ja wohl noch schaffen. Wenn ich bedenke, dass wir vor 2 ½ Jahren unter´m Dach mit Hühnerleiter untergekommen waren, sollte das ein Kinderspiel werden. War es zwar nicht ganz, aber den Kran brauchten wir jedenfalls nicht auszuladen

Das Hotel war wieder ganz toll. Familiengeführt. Das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Der Sohn ist ein Super Koch. Außerdem ist es sauber und die Preise sind moderat. Was will man mehr? Wir haben dann draußen in einem sehr schönen Ambiente gegessen (wohl jetzt mit Jacken) und sind anschließend auf die ganz guten Matratzen gefallen (in einfachen Zimmern)
Hier mal der Link: https://www.zur-wasserburg.de/



Frühstück und weitere Bilder kommen dann in meinem vorletzten Bericht.

LG Johanna



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